So erreichen Sie Ihre Ziele wirklich! Teil 1

02. 09. 2009 von admin

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.
(Laozi)

Liebe Leserin,
lieber Leser,

ab diesem Semester lernen ich mindestens 15 Stunden in der Woche, schaue weniger Fernsehen und mache mehr Sport! Das waren meine mutigen Leitsätze zu Beginn des letzten Semesters.

Am Anfang waren es 15 Stunden die ich gelernt habe, der Fernseher blieb anfänglich auch außer Betrieb und für den Sport blieb auch genügend Zeit.

Mit Fortschreiten des Semesters wandelte sich dann das Verhältnis folgendermaßen:
Die Lernstunden nahmen kontinuierlich ab, dafür die Fernsehstunden zu was wiederum die Sportstunden minderte :-)

Wie Sie sehen  ein Zustand den ich anfänglich nicht anstreben wollte!

Im Nachhinein betrachtet war es vorhersehbar das genau dieses Wechselspiel eintreten wird. Warum und wie ich es jetzt bereits besser mache zeige ich Ihnen in meiner neuen Artikelserie:

1. Ziele separieren:

Was war mein erster großer Fehler? Ich habe alle drei Ziele in einen Topf geworfen und gedacht, dass diese sich gegenseitig ergänzen. Denn:
Wer weniger Fernsehen schaut hat mehr Zeit für Sport und wer viel Sport macht ist geistig fit für die Uni.

Falsch gedacht! Es ist wichtig die Ziele separiert zu betrachten und jedes Ziel und die jeweiligen Schritte (einzeln) genau festzulegen. Warum? Naja wenn ich mit einem Ziel ins Wanken komme sollten meine anderen Ziele davon nicht betroffen sein. Die Ziele müssen auch verfolgbar sein, wenn eines davon wegfällt!
Daher ist eine separate Planung wichtig!

Die ergänzenden Effekte, wie das Sport gut fürs Lernen ist, treten sowieso ein. Aber bei der reinen Planung hat dieser “positive Nebeneffekt” nichts zu suchen.

2. Pro “Lebens-Abteilung” nur ein Ziel & insgesamt ausgewogen:

Unser Leben gliedert sich in verschiedene Abteilung, z.B. mein Leben gliedert sich in:

Uni
Familie
Freunde / Freundin
Bloggen
Gesundheit / Sport
Hobbies (DRK, Lesen)

Jede dieser “Abteilungen” ist mir wichtig und in jeder dieser Abteilungen könnte ich verschiedene Ziele haben.

So könnte ich z.B. in der Abteilung “Freunde / Freundin” das mittelfristige Ziel haben einen gemeinsamen Urlaub zu planen oder in der Abteilung “Hobbies” das Ziel haben ein Buch endlich fertig zu lesen.

Tipp: Bei jedem sind diese “Abteilungen” unterschiedlich.
Notieren Sie sich jetzt Ihre Lebensabteilungen auf ein Blattpapier!

Jetzt kann ich für jede Lebens-Abteilung ein Ziel festlegen, aber Achtung:

Nie mehr als ein Ziel pro Abteilung und im Gesamtverhältnis sollten diese ausgewogen sein. Das bedeutet: Ich kann nicht gleichzeitig nur Einsen in der Uni schreiben, bei 5 Stunden Sport am Tag währenddessen ich 200 Artikel pro Woche für Stressworkshop.de verfasse und in derselben Woche mal eben 10 Bücher lese. (Schade, ist aber so :-) )

Am besten Sie gewichten sich die einzelnen Lebensziele in Prozent, also was ist Ihnen am wichtigsten und was wird anschließend in Angriff genommen.

3. Die RICHTIGEN Ziele finden.

Jetzt wissen Sie in welche Abteilungen sich Ihr Leben aufgliedert. Im nächsten Schritt gilt es jetzt, für die Bereiche in denen Sie etwas ändern möchte die richtigen Ziele zu finden.

Ein richtiges Ziel ist:
- messbar (Zeit, Datum, Kg, Seitenanzahl bei Büchern, Anzahl Aufgaben etc.)
- konkret (immer nur 1 Sache!)
- visualisierbar (Sehen Sie das Ziel innerlich?)
- realistisch (von 100 Kg auf 50 Kg in einer Woche…NAJA!)
- anspornend (Mittelweg zwischen Anstrengung und Erreichbarkeit)

Als Beispiel: Ihr Ziel ist “Ich will abnehmen.”

Klingt zwar gut, bringt aber nichts da Sie immer noch nicht genau wissen WAS GENAU Sie  erreichen möchten. Besser wäre hier:

Ich möchte bis in 2 Monaten (Datum von Heute in zwei Monaten)
5 Kg. abnehmen!

Sie haben 1. ein konkretes und messbares Ziel und 2. einen klar definierten  Zeitrahmen. Des Weiteren ist ihr Ziel gut visualisierbar. Stellen Sie sich vor wie Sie in zwei Monaten stolz vor dem Spiegel stehen und sich bewundern!
Realistisch ist Ihr Ziel auch und zugleich anspornend, da sie auch wirklich etwas dafür tun müssen.

Probieren Sie es jetzt aus Ihre Ziele messbar zu machen, sie werden sehen das ist gar nicht so schwer.  Aber bitte beachten Sie: Immer realistisch bleiben!

Lesen Sie in Teil 2: Wie Sie Ihr Big Picute “malen” und wie  Sie eine Zielhierarchie erstellen um Schritt-für-Schritt an Ihr Ziel zu kommen.

In diesem Sinne bleiben Sie relaxed.

Ihr Armin Schweinfurth

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